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Firdaus Wong: Als der innere Frieden nicht sofort kam

Illustration zur Geschichte

Was bedeutet es, wenn ein Mensch eine Entscheidung für wahr hält, aber die erwartete Erleichterung ausbleibt? Macht das Fehlen eines emotionalen Höhepunkts den Weg falsch – oder können Überzeugungen leise beginnen und erst über Jahre Wurzeln schlagen?

Firdaus Wong, auch als Wong Wai Hung (黄伟雄) bekannt, erinnerte sich, den Buddhismus mit achtzehn verlassen und sich als Freidenker bezeichnet zu haben. Die neue Bezeichnung beantwortete seine tieferen Fragen nicht. Als er mit zweiundzwanzig von Kuala Lumpur nach Kuching zog, wurden sie dringlicher: Wozu lebt der Mensch? Was kommt nach dem Tod? Und wie findet jemand den Weg zum Paradies, wenn er ihn nicht kennt? [1]

Firdaus fragte einen muslimischen Freund, wie man an Gott glauben könne, ohne Ihn zu sehen. Seinem Bericht zufolge verwies der Freund auf den Wind, den man an seinen Wirkungen erkennt, und lenkte seinen Blick auf die Schöpfung ringsum. Wong sagte, dieses Gespräch habe seine Entscheidung für den Islam beeinflusst. [1]

Am 10. August 2005 sprach er im Alter von zweiundzwanzig vor einem Mitarbeiter von PERKIM das Glaubensbekenntnis. Der spätere Bericht nennt den Mitarbeiter Ustaz Imran Abdullah. [1] [2]

Wong berichtete, dass ihm das Glaubensbekenntnis nicht sofort Ruhe gebracht habe, obwohl er betete, fastete und Zakat entrichtete. 2011 besuchte er einen viertägigen Kurs über das Leben des Propheten. Er erinnerte sich, beim tieferen Kennenlernen dieses Lebens und der Auswanderung geweint und sich wie ein neuer Muslim gefühlt zu haben. [1]

Nach eigener Aussage verließ er 2013 eine gut bezahlte Stelle, um sich Bildung und Vermittlung zu widmen. Multiracial Reverted Muslims wurde 2014 offiziell registriert. In einem Interview von 2018 sagte er, nach seinem Übertritt keine Bumiputera-Vorrechte erhalten zu haben. [1] [3]

Auch die folgenden Jahre brachten Schwierigkeiten. Er erzählte, einige Freunde hätten sich von ihm abgewandt, und berichtete 2022 von Drohungen, Beleidigungen und Farbe, mit der sein Auto übergossen worden sei. Er konzentriere sich auf seine Absichten und Handlungen, die er beeinflussen könne, statt auf das Handeln anderer. [1] [2]

Für Wong begann mit dem Glaubensbekenntnis ein langer Lernweg. Seine spätere Ruhe verband er mit einem tieferen Verständnis seines Glaubens. [1]

Quellen

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