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Jake Matthews: Ein ruhiger Weg vom Lernen zur Schahada

Ein geschlossener Koran auf einem Teppich im warmen Licht
Bild: Malik Shibly / Unsplash-Lizenz.

Der australische Kämpfer Jake Matthews beschrieb seinen Eintritt in den Islam nicht als plötzliche Wende. In seinem ausführlichen Interview mit Blood Brothers erklärte er, dass er nicht mit einer fest geordneten religiösen Praxis aufgewachsen sei. Muslimische Freunde, die er durch den Kampfsport kennengelernt hatte, machten ihn zunächst durch ihren Charakter und ihre Brüderlichkeit aufmerksam, ohne ihn zu einem Religionswechsel zu drängen.

Seine Fragen begannen bei der Geschichte. Auf eine Sendung über die Geschichte des Christentums folgte eine über die Geschichte des Islams; die Kontinuität zwischen den abrahamitischen Religionen weckte sein Interesse. Aus dem historischen Vergleich wurde eine Beschäftigung mit dem Leben des Propheten und der praktischen Orientierung des Islams. Auf langen Fahrten zum Training hörte und lernte er weiter. Seine Suche hielt er zunächst privat, damit die Entscheidung nicht unter äußerem Druck fiel.

Dieser Weg dauerte ungefähr anderthalb bis zwei Jahre. In der Originalaufnahme sagt Matthews, dass er die Schahada Anfang Januar 2023 gesprochen habe. Das Interview nennt keinen Kalendertag; deshalb ist der Monat die genaueste verantwortbare Angabe. Als er sicher war, dass sein Interesse keine vorübergehende Phase war, bat er seine Freunde, ihn in eine Moschee zu begleiten.

Er wollte ein ruhiges Treffen mit einer kleinen Gruppe. Etwa eine Stunde lang sprach er mit einem Scheich und erinnerte sich daran, mehrfach gefragt worden zu sein, ob seine Entscheidung freiwillig sei. Der Scheich bot ihm an, weiterzulernen und an einem anderen Tag wiederzukommen. Matthews sprach danach kurz vor einem Gemeinschaftsgebet die Schahada und betete an einem Sonntagnachmittag mit der Gruppe. Die Quelle veröffentlicht weder die Moschee noch den Scheich, den Kalendertag oder das konkrete Gebet; hier wird nichts davon ergänzt.

Danach begann das praktische Lernen: das Gebet, sein erster Ramadan und die Frage, wie er die Nachricht öffentlich machen konnte, ohne die Öffentlichkeit mit der eigentlichen Entscheidung zu verwechseln. In einem späteren Interview sagte er, seine langjährige Nähe zur islamischen Ethik habe den Weg wie eine natürliche Entwicklung erscheinen lassen. Außerdem schilderte er zu diesem Zeitpunkt Unterstützung aus der Gemeinschaft und persönliche Auswirkungen auf Familienleben und Training.

Dies sind Aussagen aus dem Jahr 2023, keine allgemeine Regel für andere Wege und kein Beleg für seinen heutigen privaten religiösen Zustand. Belegt ist ein ruhiger Weg, der mit guter Gesellschaft und historischen Fragen begann, über eigenständiges Lernen führte und in einer Entscheidung mündete, deren Freiwilligkeit der Scheich vor der Schahada prüfte.

Quellen

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