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Von der Antwort von Kindern in Bahrain zur öffentlichen Entscheidung in Mekka: Jermaine Jacksons Weg zum Islam

Eine alte Audiokassette auf hellem Hintergrund
Bild: alte Musikkassette — Namroud Gorguis / Unsplash. Namroud Gorguis / Unsplash-Lizenz.

Jermaine Jackson führte den Beginn seines Weges zum Islam auf eine Nahostreise im Jahr 1989 zurück. In Bahrain kam ein kurzes Gespräch mit einer Gruppe von Kindern auf Religion. Er erzählte ihnen, dass er als Zeuge Jehovas aufgewachsen war, und fragte nach ihrem Glauben. Die Sicherheit und der Stolz, mit denen sie „Islam“ antworteten, weckten seine Aufmerksamkeit. Die Begegnung war keine in einem einzigen Augenblick vollendete Konversion, doch sie öffnete eine Tür, die sich danach weiter auftat.

Jackson trug Fragen zu seinen früheren Überzeugungen mit sich, besonders zu Jesus und zur Erlösung. Das ihm zugeschriebene Interview berichtet, dass aus dem ersten Austausch längere Gespräche mit Muslimen und neues Wissen entstanden. Es sind seine persönlichen Fragen in einem datierten Zeugnis; die Erzählung macht daraus weder ein wissenschaftliches Urteil über eine andere Religion noch eine fachlich geprüfte theologische Antwort.

Er sagte, die Überzeugung sei zunächst in ihm gewachsen, bevor er sich einem Freund der Familie, Qunber Ali, anvertraute. Dieser half ihm bei der Reise nach Riad; von dort begleitete Jackson eine saudische Familie nach Mekka zur Umra. In Saudi-Arabien hörte er zudem eine Aufnahme von Yusuf Islam und erklärte, daraus gelernt zu haben. Gespräche, Lesen, Hören und Reisen bildeten somit einen zusammenhängenden Prozess, keine nachträglich erfundene Einzelszene.

In Mekka, so sein Bericht, erklärte er erstmals öffentlich, Muslim geworden zu sein. Die Quellen ordnen Reise und Erklärung dem Jahr 1989 zu, nennen jedoch weder Tag noch Monat und überliefern weder den Wortlaut der Schahada noch die Namen von Zeugen. Die ehrliche zeitliche Grenze ist daher das Jahr allein; die ersten Fragen in Bahrain, die wachsende Überzeugung und die spätere öffentliche Erklärung in Mekka bleiben voneinander unterschieden.

Nach der Rückkehr in die Vereinigten Staaten, sagte er, sei seine Familie überrascht gewesen. Seine Mutter fragte, ob die Entscheidung plötzlich oder nach längerem Nachdenken gefallen sei; er antwortete, sie sei wohlüberlegt gewesen. Er berichtete auch, von ihm als verboten angesehene Gewohnheiten aufgegeben zu haben und unter einem feindseligen Medienbild des Islam gelitten zu haben. Das ist ein datiertes Zeugnis über jene Zeit, kein Beleg für seinen heutigen privaten Glaubensstand.

Die Stärke der Geschichte liegt in ihrer ruhigen Abfolge: Die selbstbewusste Antwort von Kindern weckt eine Frage; Gespräche und Lernen folgen; eine innere Entscheidung entsteht; dann kommen Reise und öffentliche Erklärung. Der 2006 veröffentlichte lange Text ist Jackson zugeschrieben und vom Herausgeber bearbeitet; ein genauer Hinweis auf das Al-Majalla-Interview von 1998 sowie unabhängige Berichte aus Bahrain und über das Al-Arabiya-Interview von 2010 stützen den Kern. Daher wird die Geschichte mit Grad B angenommen, während der fehlende Scan der Originalausgabe vermerkt und persönliche Aussagen von fachlicher Orientierung getrennt bleiben.

Quellen

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