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Robert Davila: Sinnfragen und ein erzählter Traum auf seinem Weg zum Islam

Ein geschlossener Koran auf einem Teppich im warmen Licht
Malik Shibly / Unsplash — source · license.

Robert Davila trat 2020 in einem vollständigen Interview von The Deen Show unter seinem eigenen Namen auf. Er sagte, er habe den Islam Anfang 2011 angenommen. Das Interview nennt weder einen genauen Tag noch dokumentiert es den Ort eines formellen Glaubensbekenntnisses oder die Namen von Zeugen. Deshalb bleibt „Anfang 2011“ die veröffentlichte zeitliche Grenze; die Monatsangabe einer späteren Darstellung wird nicht als gesicherte Geschichte übernommen.

Davila sagte, dass er sich während der Highschool als Atheist bezeichnet habe. Nachdem er krank geworden war, begann er zu beten und nach Sinn und Zweck des Lebens zu fragen: warum Menschen hier sind und wohin sie nach dem Tod gehen. Der Tod seines Freundes Mark rückte diese Fragen stärker in den Vordergrund. In jener Zeit hatte er auch muslimische Freunde, die einige seiner Fragen beantworteten; dieser Punkt wird im Primärinterview ausdrücklich genannt.

Davila berichtete von einem Traum, den er so verstand, dass Jesus ein Mensch gewesen sei und Anbetung Gott gebühre. Er sagte, dieses Erlebnis habe ihn nach dem Aufwachen dazu geführt, den Islam innerlich anzunehmen. Dies ist sein persönlicher Bericht über eine spirituelle Erfahrung, kein von den Quellen unabhängig überprüfbares Ereignis; der Traum wird für sich allein weder als allgemeiner Beweis der Religion noch als Ersatz für die Prüfung ihrer Glaubensinhalte dargestellt.

Davila berichtete auch von Gesprächen mit Muslimen, einem Online-Fragebogen zu seinen Überzeugungen und der Ermutigung seiner Freunde, das Glaubensbekenntnis offiziell abzulegen.[1] Die direkte Quelle bewahrt weder seinen genauen Wortlaut noch eine vollständig datierte Zeremonie. Die Geschichte hält daher die belegte Abfolge fest, lässt aber unbestätigten Tag, Ort, Zeugen und Wortlaut aus.

Im datierten Interview von 2020 bestätigte Davila, dass er zu diesem Zeitpunkt weiterhin Muslim war, und sprach davon, wie er betete und den Ramadan erlebte[1]. Er riet, nicht aufzugeben, auf Gott zu vertrauen und Härte nicht in Verbitterung oder schlechte Behandlung anderer umschlagen zu lassen. Dies ist eine datierte Aussage über seine damalige Lage, keine Folgerung über seinen heutigen religiösen Zustand nach dem Interview.

Quellen

  1. The Deen Show — Episode 799 page, 7 June 2020
  2. The Deen Show TV — full video interview, premiered 6 June 2020
  3. The Deen Show — published English transcript file
  4. The Deen Show — published episode audio
  5. AboutIslam — secondary retelling, 26 July 2016; conflicting details not adopted
  6. MuslimMatters — public identity trace, 27 February 2014